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Privatpraxis für Psychotraumatologie
Dr. Leopold

Porträt Dr. Leopold

Behandlung von psychischen Traumafolgen und spezifischen Phobien

Schnelle psychologische Unterstützung nach belastenden Ereignissen und bei ausgeprägten Ängsten

Ein belastendes Ereignis oder eine intensive Angstreaktion kann das Leben innerhalb kürzester Zeit tiefgreifend verändern. Häufig geraten Alltag, berufliche Leistungsfähigkeit und innere Stabilität aus dem Gleichgewicht.

In meiner Privatpraxis begleite ich Erwachsene mit einem klaren Schwerpunkt auf der frühzeitigen Behandlung von Akuttrauma, Schocktrauma und spezifischen Phobien. Grundlage meiner Arbeit sind wissenschaftlich fundierte psychotherapeutische Verfahren, insbesondere EMDR.

Viele Menschen wünschen sich nach einem akuten Trauma keine langfristige Therapie, sondern eine zeitnahe, strukturierte und fachlich fundierte Unterstützung mit klarer Orientierung.

Besondere fachliche Qualifikationen im Bereich Trauma

Als approbierte Psychotherapeutin mit Doktorgrad arbeite ich selbstverständlich nach Facharztstandard. Darüber hinaus verfüge ich über hohe traumatherapeutische Zusatzqualifikationen.

Durch meine langjährige Tätigkeit im Bereich der psychotraumatologischen Behandlung verfüge ich über besondere Zulassungen und Erfahrungen in spezialisierten Versorgungssystemen, unter anderem im Psychotherapeutenverfahren der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sowie im Psychotherapeutenmodell der Polizei Baden-Württemberg.

Diese Strukturen sind auf die psychotherapeutische Begleitung nach Unfällen, Gewalterfahrungen und akuten Belastungssituationen ausgerichtet und erfordern eine besondere fachliche Spezialisierung sowie Erfahrung in der Akutversorgung.

Schwerpunkte der Behandlung

Akuttrauma, Schocktrauma, spezifische Phobien

Ein plötzliches belastendes Ereignis kann das innere Gleichgewicht tiefgreifend erschüttern. Was zuvor selbstverständlich erschien, kann sich von einem Moment auf den anderen verändern. Manche Menschen erleben das Gefühl, nicht mehr richtig zur Ruhe zu kommen oder sich selbst fremd geworden zu sein. Andere fühlen sich dauerhaft angespannt, reagieren schreckhaft oder haben Schwierigkeiten, den Alltag wie gewohnt zu bewältigen.

Häufige Reaktionen in den Tagen oder Wochen nach einem belastenden Ereignis können sein:

  • wiederkehrende sich aufdrängende Erinnerungen oder Bilder des Erlebten, sogenannte Intrusionen
  • Schlafstörungen, Albträume oder unruhiger Schlaf
  • innere Unruhe, Anspannung oder Reizbarkeit
  • Konzentrations- und Gedächtnisprobleme
  • starke Schreckhaftigkeit oder das Gefühl, ständig wachsam sein zu müssen
  • Vermeidungsverhalten gegenüber Orten oder Situationen, die an das Ereignis erinnern
  • emotionale Überforderung, Niedergeschlagenheit oder das Gefühl von Hilflosigkeit
  • körperliche Stressreaktionen wie Herzklopfen, Zittern oder innere Anspannung

Solche Reaktionen treten nach außergewöhnlich belastenden Ereignissen zunächst häufig auf. Bei vielen Menschen klingen diese Symptome von selbst wieder ab. Halten die Beschwerden jedoch an oder beeinträchtigen sie den Alltag erheblich, kann eine frühzeitige psychotherapeutische Begleitung die Verarbeitung unterstützen und dazu beitragen, einer Chronifizierung entgegenzuwirken.

Ich begleite Erwachsene nach außergewöhnlich belastenden Ereignissen, beispielsweise nach:

  • Verkehrs- oder Arbeitsunfällen
  • Überfällen, Gewalterfahrungen oder Bedrohungssituationen
  • medizinischen Notfällen oder intensivmedizinischen Behandlungen
  • dem plötzlichen Verlust eines nahestehenden Menschen
  • belastenden Diagnosen oder schweren Erkrankungen
  • anderen außergewöhnlichen Ereignissen, die als überwältigend erlebt wurden

Ziel der frühen traumaspezifischen Begleitung ist es, die Verarbeitung des Erlebten zu unterstützen, Stabilität zurückzugewinnen und mögliche längerfristige Belastungsverläufe frühzeitig zu erkennen.

Psychologische Hilfe in den ersten Wochen danach

Diagnostik, Beobachtung, bei Bedarf Therapie

Nach einem Unfall, einer Gewalterfahrung oder einem anderen außergewöhnlich belastenden Ereignis besteht häufig Unsicherheit darüber, welche Unterstützung sinnvoll ist. Manche Betroffene benötigen zunächst vor allem Orientierung und eine fachliche Einschätzung, andere entwickeln bereits früh Symptome, die eine zeitnahe traumatherapeutische Behandlung erforderlich machen.

Meine Privatpraxis bietet für beide Situationen ein spezialisiertes Behandlungsangebot.

Frühzeitige traumapsychologische Einschätzung

Unmittelbar nach einem belastenden Ereignis steht zunächst die sorgfältige diagnostische Einordnung im Vordergrund. In einem ausführlichen Erstgespräch erfassen wir Ihre aktuelle Belastungssituation, mögliche Risikofaktoren sowie vorhandene persönliche Ressourcen.

Auf Wunsch erfolgt eine strukturierte Dokumentation der psychischen Erstreaktionen. Diese kann, sofern erforderlich, für Versicherungen, Rechtsbeistände oder im Rahmen einer möglichen Schmerzensgeldforderung als medizinisch-psychologische Dokumentation zur Verfügung gestellt werden.

Ergänzend erfolgt ein Risikoscreening hinsichtlich möglicher Traumafolgestörungen. Auf dieser Grundlage besprechen wir gemeinsam, welche Form der Begleitung in Ihrer individuellen Situation angemessen ist.

Begleitung nach dem Prinzip des „Watchful Waiting“

Nicht jede akute Belastungsreaktion entwickelt sich zu einer Traumafolgestörung. Deshalb kann es in vielen Fällen sinnvoll sein, den Verlauf zunächst engmaschig fachlich zu begleiten, ohne unmittelbar eine intensive Traumatherapie einzuleiten. Dann kann beobachtendes Abwarten, "Watchful Waiting" angezeigt sein.

In diesem Rahmen behalten wir gemeinsam die Entwicklung Ihrer Beschwerden im Blick. Sollten sich Hinweise auf eine anhaltende oder zunehmende Symptomatik ergeben, kann zeitnah eine gezielte traumatherapeutische Behandlung eingeleitet werden.

Wenn nach der akuten Krise weitere Hilfe erforderlich wird

Häufig erhalten Betroffene zunächst Unterstützung durch Kriseninterventionsteams, Notfallseelsorge oder die Menschen im persönlichen Umfeld. Mit dem Ende dieser ersten Begleitung beginnt jedoch oft eine Phase, in der belastende Erinnerungen, Schlafstörungen, Ängste oder eine anhaltende innere Anspannung erst deutlich wahrgenommen werden.

Gerade in dieser zweiten Phase besteht häufig ein Bedarf an zeitnah verfügbarer, traumaspezifischer Psychotherapie. Meine Praxis schließt diese Versorgungslücke mit einer fundierten Diagnostik und einer individuell abgestimmten Behandlung, die sich an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Psychotraumatologie orientiert.

Angst und Vermeidungsverhalten auflösen

Spezifische Phobien

Belastende Erlebnisse führen oft zu Angst und Vermeidungsverhalten. Solche spezifischen Ängste können trotz eines hohen Leidensdrucks oft über viele Jahre bestehen. Gleichwohl lassen sie sich gezielt behandeln, und das auch noch nach Jahren. Allerdings neigen Ängste dazu, sich über Vermeidungsverhalten "auszubreiten", zu generalisieren. Je länger die Symptomatik unbehandelt bleibt, desto chronischer und schwerer wird sie. Insofern ist es sinnvoll, frühzeitig zu intervenieren. Das Schlüsselerlebnis, das der Auslöser der Angstsymptomatik war, lässt sich in einem ersten Schritt mit EMDR behandeln. Der nächste Schritt beinhaltet dann die Begegnung mit den zuvor angstbesetzten Situationen.

Ich begleite unter anderem Menschen mit:

  • Flugangst
  • Fahrangst nach belastenden Ereignissen
  • Zahnarztangst
  • Blut-, Spritzen- und Verletzungsangst
  • Angst in engen Räumen wie Aufzügen oder MRT-Geräten
  • Höhenangst
  • Tunnel- oder Brückenangst
  • Prüfungsangst
  • Redeangst

Der Fokus liegt auf einer gezielten, oft zeitlich begrenzten therapeutischen Intervention. Zur Behandlung einer spezifischen Phobie benötigen die Betroffenen die feste Entschlossenheit, sich nach sorgfältiger Vorbereitung mit den angstauslösenden Situationen zu konfrontieren.

Meine Arbeitsweise

Jeder Behandlungsprozess beginnt mit einer sorgfältigen Diagnostik und einer individuellen Zielklärung.

Gemeinsam entwickeln wir einen strukturierten Behandlungsplan, der sich an Ihrer persönlichen Situation orientiert. Je nach Anliegen kommen EMDR, Konfrontation in der Vorstellung ("in sensu") und Konfrontation in der realen Situation ("in vivo") sowie weitere wissenschaftlich fundierte psychotherapeutische Verfahren zum Einsatz.

Transparenz, Verlässlichkeit und ein respektvoller Umgang bilden die Grundlage meiner therapeutischen Arbeit.

Was Sie in meiner Praxis erwarten können

  • zeitnahe Terminvergabe
  • ruhige, diskrete und geschützte Praxisatmosphäre
  • strukturierte diagnostische Einschätzung
  • wissenschaftlich fundierte therapeutische Verfahren (insbesondere EMDR)
  • individuelle, zielorientierte Behandlungsplanung
  • Behandlung auf Selbstzahlerbasis

Für wen mein Angebot geeignet ist

Mein Angebot richtet sich an Erwachsene, die:

  • nach einem belastenden Ereignis psychologische Unterstützung suchen
  • unter spezifischen Ängsten oder Phobien leiden
  • Wert auf eine zeitnahe und strukturierte Behandlung legen
  • eine spezialisierte Privatpraxis außerhalb der Regelversorgung bevorzugen.

Hierzu gehören:

  • Menschen in besonders herausfordernden Berufen wie zum Beispiel Polizeibeamte, Rettungskräfte und medizinisches Personal
  • Menschen, die Unfälle bei der Arbeit oder im Straßenverkehr erlitten haben 
  • Menschen, die Gewalt, plötzliche Todesfälle oder Katastrophen erlebt oder miterlebt haben
  • und alle, die die Folgen überwältigender Belastungen oder spezifische Ängste überwinden wollen.

Kontakt

Telefon: 0049 7243 / 343 29 26

E-Mail: dr-leopold@posteo.de Wenn Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren möchten, können Sie mich jederzeit kontaktieren. Hier geht es zum Kontaktformular.

Adresse: Zehntwiesenstraße 31d, 76275 Ettlingen, Baden-Württemberg, Deutschland

Für eine Wegbeschreibung klicken sie auf das Stadtplan-Bild oder auf OpenStreetMap und es öffnet sich eine interaktive Landkarte. (Datenschutzhinweis: Erst wenn Sie Bild oder Link anklicken, werden Daten an die Seite OpenStreetMap.org übertragen.)

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